Gewaltpräventive Workshops

March 16th, 2007

I

Inzwischen haben fünf gewaltpräventive Workshops für Kinder und Jugendliche innerhalb des Kaktus Projektes stattgefunden und ein Elternabend. drei weitere plus Elternaben werden noch folgen. Letzten Samstag hatte ich das Glück bei einem Workshop für Jugendliche als “Medienvertreterin” anwesend zu sein. Ich war sehr beeindruckt wie offen die Jugendlichen nach kurzer Zeit wurden Dank der einfühlsamen Methode des Referenten Constantin Mock vom Bündnis gegen Gewalt. Es war 16 Jugendlichen anwesend aus unterschiedlichster sozialer Herkunft. Was ich persönlich nicht erwartet hatte, war dass die Jugendlichen wirklich Tipps und Hilfestellung brauchen um sich bewusst zu werden wie man in Gefahrensituationen reagiert und warum manche Menschen eher “Opfer” werden als andere. Ja und erschütternd war, dass es viele Jugendliche gibt die bereits Opfer wurden, oder zumindest Zeugen waren. Erschreckend, dass sie nicht wirklich Hilfe bekamen.

Entsetzt hat mich “Happy slapping” - mir war dies nicht so wirklich bewusst, doch es ist absolut aktuell und den meisten Jugendlichen ein Begriff. Die Jugend kennt es, weiß es, macht aber kaum etwas dagegen, empfängt teilweise MMS mit Happy slapping Videoclips und/oder kennt sogar Gruppen die solches praktizieren. Es ist sehr traurig aber wahr, ich habe durhc men Kaktus Projekt Kinde rund Jugendliche kennen lernen dürfen die zusammengeschlagen, bedroht (mit dem Messer). sehr stark verbal gedemütigt wurden, “happy Slapping” mails erfahren, regelmässig gemobbt werden etc.

In dem Dokumentarfilm: “gewaltfreie Dokumentation - Kaktus kommt in die Klasse” den ich mit dem mut’s Jugendteam mache, werden ich genauer darauf eingehen.

Für mich steht immer mehr fest, dass dagegen angegangen werde muss. Doch wie? gewaltpräventive Kurse sind klasse, doch meist schicken Eltern ihre Kinder hinein, weil etwas passiert ist. Einige Kinder und Jugendliche haben partout keinen Bock drauf - zwingen kann und sollte man sie ja nicht.

Andres innerhalb von mut’s Projekten. Hier erreicht man viele Kinder und Jugendliche bringt ca. 200 zusammen und innerhalb eines kreativen Schaffensprozess, der sich wie im Falle von Kaktus mit der dem Thema Gewalt und Kommunikation auseinandersetzt bietet man ihnen noch (kostenlos) gewaltpräventive Kurse an. Schon nach dem ersten Kurs meinte der Referent - wow, schon lange hatte ich nicht mehr eine so tolle Gruppe. Wen wundert’s, denn wenn Kinder und Jugendliche motiviert sind - sind sie offen! Ja und wenn dann Menschen sensibel auf deren Bedürfnisse eingehen und ihnen wirklich Hilfestellungen und Tipps geben für den Alltag etc dann ist dies perfekt.

Ich zumindest gebe meinem Sohn nun die Gelegenheit dies weiter zu erfahren. Ich ihn längerfristig für gewaltpräventive Kurse angemeldet. Er berichtet seiner kleinen Schwester, die leider noch zu jung ist von dem was er dort lernt. In einem Jahr wird dies dann auch hingehen können. Schade ist, das dies nun Geld kostet - gar nicht so wenig und ich kenn viele Kinder und Jugendliche, deren Eltern einfach nicht in der Lage wären jeden Monat ca. 45 € für ihr Kinde hinzulegen.

Bei den Projekten die ich organisiere kostet es die Teilnehmer fast nichts, doch das geht nur, weil ich viel “betteln” gehe. Deswegen wurde der Verein mut’s e.V. gegründet. Und es ist mein Bestreben dies weiter zu führen um noch mehr Familien die Möglichkeit zu geben sich in wichtigen werten kostenlos und kreative weiter zu bilden. Ich freue mich natürlich über jeden Zuspruch und Unterstützung.

Hello world!

August 31st, 2006

Inzwischen haben fünf gewaltpräventive Workshops für Kinder und Jugendliche innerhalb des Kaktus Projektes stattgefunden und ein Elternabend. drei weitere plus Elternaben werden noch folgen. Letzten Samstag hatte ich das Glück bei einem Workshop für Jugendliche als “Medienvertreterin” anwesend zu sein. Ich war sehr beeindruckt wie offen die Jugendlichen nach kurzer Zeit wurden Dank der einfühlsamen Methode des Referenten Constantin Mock vom Bündnis gegen Gewalt. Es war 16 Jugendlichen anwesend aus unterschiedlichster sozialer Herkunft. Was ich persönlich nicht erwartet hatte, war dass die Jugendlichen wirklich Tipps und Hilfestellung brauchen um sich bewusst zu werden wie man in Gefahrensituationen reagiert und warum manche Menschen eher “Opfer” werden als andere. Ja und erschütternd war, dass es viele Jugendliche gibt die bereits Opfer wurden, oder zumindest Zeugen waren. Erschreckend, dass sie nicht wirklich Hilfe bekamen.

Entsetzt hat mich “Happy slapping” - mir war dies nicht so wirklich bewusst, doch es ist absolut aktuell und den meisten Jugendlichen ein Begriff. Die Jugend kennt es, weiß es, macht aber kaum etwas dagegen, empfängt teilweise MMS mit Happy slapping Videoclips und/oder kennt sogar Gruppen die solches praktizieren.

Für mich steht immer mehr fest, dass dagegen angegangen werde muss. Doch wie? gewaltpräventive Kurse sind klasse, doch meist schicken Eltern ihre Kinder hinein, weil etwas passiert ist. Einige Kinder und Jugendliche haben partout keinen Bock drauf - zwingen kann und sollte man sie ja nicht.

Andres innerhalb von mut’s Projekten. Hier erreicht man viele Kinder und Jugendliche bringt ca. 200 zusammen und innerhalb eines kreativen Schaffensprozess, der sich wie im Falle von Kaktus mit der dem Thema Gewalt und Kommunikation auseinandersetzt bietet man ihnen noch (kostenlos) gewaltpräventive Kurse an. Schon nach dem ersten Kurs meinte der Referent - wow, schon lange hatte ich nicht mehr eine so tolle Gruppe. wen wundert’s, denn wenn Kinder und Jugendliche motiviert sind - sind sie offen! Ja und wenn dann Menschen sensibel auf deren Bedürfnisse eingehen und ihnen wirklich Hilfestellungen und Tipps geben für den Alltag etc dann ist dies perfekt.

Ich zumindest gebe meinem Sohn nun die Gelegenheit dies weiter zu erfahren. Ich ihn längerfristig für gewaltpräventive Kurse angemeldet. Er berichtet seiner kleinen Schwester, die leider noch zu jung ist von dem was er dort lernt. In einem Jahr wird dies dann auch hingehen können. Schade ist, das dies nun Geld kostet - gar nicht so wenig und ich kenn viele Kinder und Jugendliche, deren Eltern einfach nicht in der Lage wären jeden Monat ca. 45 € für ihr Kinder hinzulegen.

Bei den Projekten die ich organisiere kostet es die Teilnehmer fast nichts, doch das geht nur, weil ich viel “betteln” gehe. Deswegen wurde der Verein mut’s e.V. gegründet. Und es ist mein Bestreben dies weiter zu führen um noch mehr Familien die Möglichkeit zu geben sich in wichtigen werten kostenlos und kreative weiter zu bilden. Ich freue mich natürlich über jeden Zuspruch und Unterstützung. www.mut-s.org!


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